Wählergemeinschaft Nordfriesland- Die Unabhängigen

Wählergemeinschaft Nordfriesland - Die Unabhängigen -

denn die kommunale Kreispolitik muss zugänglich und beeinflussbar für jeden sein. Das ist der zentrale Punkt der Demokratie!

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Herzlich Willkommen auf unseren Internet-Seiten! Hier haben Sie die Möglichkeit, sich mit der Arbeit der Wählergemeinschaft Nordfriesland - Die Unabhängigen und unseren Zielen vertraut zu machen.

Außerdem können Sie hier persönlich die Menschen kennenlernen, die hinter unserer Arbeit stehen - und diejenigen, die sie ausführen.Detaillierte Informationen erhalten Sie, indem Sie einfach die linke Navigationsleiste benutzen!

 


 Kommentar zum Kreistag vom 08.11.2013

Ganz so viel Porzellan wie bei der Landratswahl haben CDU, GRÜNE, FDP und PIRATEN (Jamaika-Fraktion) diesmal nicht zerschlagen. Dafür gewährt der Eingriff in die Personalhoheit des Landrates einen tiefen Einblick in das Politikverständnis der vorgenannten Parteien. Das beginnt schon mit diesem merkwürdigen Bündnis von Parteien, die ansonsten nichts bis gar nichts miteinander zu tun haben wollen. Man darf gespannt sein, was die Jamaika-Koalition in der Wahlperiode 2013 - 2018 noch für Blüten treibt. Fans der kommunalen Kreispolitik können sich schon jetzt auf die Schenkel schlagen und Politik-Verdrossene ein Gefühl tiefer Bestätigung genießen.

Einfluss auf die Personalpolitik anderer zu nehmen ist so, als würde der Aufsichtsrat des Theaters dem Intendanten sein Ensemble diktieren. Da stellt sich die Frage, warum macht die Jamaika-Fraktion diesen Unsinn, der zudem auch noch viele Euros Kosten wird, die der Kreis nicht hat. Es bleibt nur eine Antwort: Mit dem Eingriff in die inneren Angelegenheiten der Kreisbehörde will "Jamaika" das nachholen, was sie wegen einer verlorenen Landratswahl nicht geschafft haben.

Hans-Jürgen Fröhlich


 

Der "Alte" und der "Neue" Landrat Dieter Harrsen - Herzlichen Glückwunsch

Das Los-Glück hat's entschieden: Dieter Harrsen bleibt Landrat in Nordfriesland. Und das ist gut für Nordfriesland.

Nachdem sich die 52 Abgeordneten der Kreistagssitzung vom 23.08.2013 in drei Wahldurchgängen nicht auf einen Kandidaten einigen konnten, musste das Los entscheiden. Dieter wurde unter anderem von der WG-NF/Die Unabhängigen, der SPD und dem SSW unterstützt. Der Herausforderer war von CDU, Grünen und FDP (Jamaika-Bündnis) ins Rennen geschickt worden.
Im ersten Wahlgang waren noch 25 Stimmen auf Harrsen, 26 auf den Herausforderer entfallen. In den beiden weiteren Wahlgängen erhielten beide Bewerber je 25 Stimmen bei zwei Enthaltungen. Für einen Sieg wären 27 Stimmen nötig gewesen, im letzten Wahlgang hätte die einfache Mehrheit gereicht. Bei einem solchen Patt sieht die Kreisordnung einen Losentscheid durch den Kreispräsidenten vor. Der Kreispräsident Heinz Maurus (CDU) wählte eine von zwei blauen Kapseln - und zog Dieter Harrsens Namen. 

Dieter Harrsen wurde am 11. Oktober 2013 in einer würdigen Feierstunde im Schloß vor Husum, offiziell in seine zweite sechsjährige Amtszeit eingeführt. Unsere Unterstützung ist ihm gewiss.

Er geht – wie schon nach der Bürgerwahl im Jahr 2007 – gestärkt an die Arbeit und das zum Wohle des Kreises Nordfriesland. Die Sympathien sehr vieler Menschen, auch aus dem Jamaika-Bündnis begleiten ihn dabei. Denn die Jamaika-Mehrheit von CDU, Grünen und FDP hat es nicht geschafft, überzeugend zu vermitteln, warum Harrsen zwar öffentlich gelobt und als durchaus wählbar bezeichnet wurde, kurz vor der Wahl dann aber doch auf einen anderen Kandidaten gesetzt wurde. Dieser Spagat ging komplett in die Hose - aber so ist es: mal verliert man, mal gewinnen die anderen und Hochmut kommt gerne vor den Fall. Da werden auch jetzt nachgeschobene Sympathiebekundungen nichts ändern.

Mit dieser Blamage hat das Jamaika-Bündnis für die neue Periode einen klassischen Fehlstart hingelegt.